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nach Ernährungswissenschaftlicher Konzeption

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Ernährungswissenschaft


Gerstengras, gezeichnet. Zutat im grünen Smoothiepulver

Erkenntnisse aus 1000 Humanstudien

Beim 1000. Mal wird der Sinn von alleine klar sagt ein altes japanisches Sprichwort und seine Bedeutung hat sich uns in vollem Umfang erschlossen, als wir die gewaltige Aufgabe übernahmen, mehr als 1000 Humanstudien zu den Inhaltsstoffen unserer Smoothiezutaten zu sammeln und sorgfältig zu analysieren. Die Ergebnisse dieser umfassenden Untersuchungen führten uns nicht nur zu außerordentlich wirkungsvollen Rezepturen für Smoothiepulver. Vielmehr haben wir eine synergetische Verbindung zwischen modernster Ernährungswissenschaft, Sportwissenschaft, Biologie und Medizin geschaffen. Auf dieser fundierten Basis sind wir in der Lage, Ernährungsempfehlungen zu geben, die das Potential haben, die Langlebigkeit zu unterstützen und zu fördern.

Unser Ziel geht dabei weit über die bloße Vermarktung unserer Produkte hinaus. Wir streben danach, jedem Einzelnen praktische und zugleich kosteneffektive Wege aufzuzeigen, wie durch gesunde Ernährung bemerkenswerte Ergebnisse erzielt werden können. In diesem Kontext nehmen wir eine kritische Haltung gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln ein, insbesondere wenn deren Nutzen zweifelhaft ist oder die Vorteile einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung diese bei Weitem übertreffen.

Wir teilen diese Erkenntnisse aus einem tiefen Interesse an der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Menschen. Es ist unsere Überzeugung, dass fundiertes Wissen über Ernährung die Grundlage für ein langes und gesundes Leben bildet.

Über die Ernährungswissenschaft zu allen Rezepten

Ananas

Ananas ist nicht nur für ihren süßen, tropischen Geschmack bekannt, sondern auch für ihren Gehalt an Bromelain, einem Enzymkomplex, der in der Frucht und insbesondere im Strunk vorkommt. Bromelain wurde aufgrund seiner potenziellen gesundheitlichen Vorteile ausgiebig erforscht, obwohl die Studienlage, wie erwähnt, in einigen Bereichen noch mäßig ist. Die Studienlage hat uns übrigens nicht überzeugt Bromelain oder Ananas in unseren Produkten zu benutzen, weil die Studienlage unzureichend ist. Dennoch werden einige positive Eigenschaften diskutiert. Zu den gesichertesten gehört:

Bromelain besitzt proteolytische Eigenschaften, d.h., es kann Proteine spalten. Diese Fähigkeit legt nahe, dass Bromelain entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkungen haben könnte, insbesondere im Zusammenhang mit Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems wie Arthritis. Einige Studien deuten darauf hin, dass Bromelain dazu beitragen kann, Symptome wie Schwellungen, Blutergüsse und Schmerzen nach Operationen oder Verletzungen zu reduzieren. Es wird auch vermutet, dass es die Verdauung von Proteinen im Magen-Darm-Trakt unterstützt, was bei Verdauungsbeschwerden hilfreich sein kann.

Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse ist es wichtig zu betonen, dass viele der Studien zu Bromelain kleine Probandenzahlen umfassen oder im Tiermodell durchgeführt wurden und deshalb keine Aussagekraft für die Humanmedizin oder Ernährungswissenschaft besitzen! Deshalb ist weitere Forschung notwendig, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Bromelain als therapeutisches Mittel vollständig zu verstehen und zu validieren.

Im Moment scheint der Konsum von Ananas als Teil einer ausgewogenen Ernährung eine wertvolle Methode zu sein, um von den potenziellen gesundheitlichen Vorteilen von Bromelain zu profitieren, ohne auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen zu sein. Es ist allerdings wichtig, eine ausgewogene Perspektive zu bewahren und zu erkennen, dass eine gesunde Ernährung aus einer Vielfalt von Lebensmitteln bestehen sollte, um einen optimalen Nährstoffgehalt zu gewährleisten.

In unserem Team gehört Ananas zu den Früchten, die gelegentlich wenn auch selten gegessen werden. Eine von uns schätzt einfach den Geschmack in ihrem grünem Smoothie. :-)

Ballaststoffe

Es ist wichtig viele Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Diese können den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit deutlich geringer halten, was sich positiv auf den Alterungsprozess auswirkt (geringere Insulin-Peaks). Zudem werden durch lösbare Ballaststoffe bestimmte kleine Fettketten ausgeschieden, die sowohl proinflammatorisch sein können, wie auch das Blutbild verschlechtern können.
Am wichtigsten ist uns persönlich jedoch die Wirkung auf das Darm-Mikrobiom: Alle verdaubaren Ballaststoffe wie zB. Inulin oder Ballaststoffe aus Chia-, Flo- und Leinsamen füttern quasi das Mikrobiom und fördern eine gesunde Darmflora. Das ist sehr wichtig, denn durch eine normale westliche Diät verändert sich das Darm-Mikrobiom mit der Zeit und es scheint zusammenhänge zwischen dem Alterungsprozess und dem Darm-Mikrobiom zu geben. Wir empfehlen eine tägliche Einnahme von 60-70g Ballaststoffen für Frauen und 80g für Männer. Dies sorgt zudem dafür das eine Mahlzeit länger satt macht ohne ein zu starkes Völlegefühl auszulösen.

Carotinoid

Möhren, Apfelsinen/Orangen, Wassermelonen, Süßkartoffeln oder Paprika und sehr viele andere Lebensmittel sind reich an Carotinoiden

Alle Carotinoide, also Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Astaxanthin, Crypotoxanthin, Lutein & Zeaxanthin haben eines gemeinsam:
1) In den Blue Zones, also den Zonen wo die Menschen besonders lange leben, werden viele von ihnen verzehrt.
2) Alle Carotinoide scheinen als Antioxydanz Zellschäden durch ROS oder UV-Licht reparieren zu können, was den "oxydativen Stress" senkt.
3) Sie scheinen die Augen und Haut vor UV-Licht zu schützen und die vorzeitige Alterung zu stoppen
4) Einige Studien weisen auch darauf hin das Zellschäden die u.A. zu Krebserkrankungen führen können gesenkt werden können.

Es muss dringend darauf hingewiesen werden das es sich hier um natürliche Carotinoide handelt, keine künstlich hergestellten. Letztere sind in ihrer Molekularstruktur geringfügig anders, was natürlich zu einer anderen Wirkung im Körper führen kann. Wir beziehen uns hier lediglich auf eine gesunde Ernährung und treffen keine Aussage zu Nahrungsergänzungsmitteln. In Studien wurde oft zB. nur 1 Carotinoid untersucht und es wäre wissenschaftlich falsch zu behaupten, das alle Carotinoide exakt die gleichen Eigenschaften teilen. Es ist aber bekannt das alle Carotinoide sehr wohl gemeinsame Eigenschaften als Antioxydanzien haben und die wissenschaftliche Observation der Blue Zones spricht sehr dafür, das diese Eigenschaften für alle Carotinoide gelten können. Es ist also wissenschaftlich korrekt hier eine Annahme zu formulieren, die es zu untersuchen gilt.

Dunkelgrünes Blattgemüse

Alle dunkelgrünen Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Rauke, Löwenzahn uvm. enthalten viel Folat und Ballaststoffe. Zudem enthalten alle unterschiedliche Mengen an Nitrat, welches sich bei Sport leistungssteigernd auswirken kann und welches als N=X-Booster im Handel erhältlich ist. Dunkelgrünes Blattgemüse hilft also kurz gesagt dabei sportlicher zu werden und sich fitter zu fühlen und es enthält viele wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, weshalb es gut ist eine breite Palette von dunkelgrünen Blattgemüsen zu sich zu nehmen. Zudem enthält es viel Folat, was ganz besonders wichtig ist. Siehe dazu den Punkt "Folat"

Folat

Folat, auch bekannt als Vitamin B9, spielt eine entscheidende Rolle in verschiedenen zellulären Prozessen, einschließlich der DNA-Synthese, der Reparatur und der Methylierung, was seine zentrale Bedeutung für die Gesundheit und Langlebigkeit unterstreicht. Dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Rucola, Löwenzahn, sowie Samen, beispielsweise Sonnenblumenkerne, sind hervorragende Quellen dieses essentiellen Nährstoffs. Neben Folat liefern diese Lebensmittel auch Ballaststoffe, Vitamin B2 (Riboflavin) und eine Vielzahl von Antioxidantien und Phytonährstoffen und Polyphenolen, die synergetisch zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit beitragen.

Die Aufnahme von ausreichend Folat durch die Ernährung ist besonders wichtig für schwangere Frauen, da ein angemessener Folatspiegel das Risiko von Neuralrohrdefekten beim Fötus signifikant reduzieren kann. Aber auch außerhalb der Schwangerschaft hat Folat weitreichende gesundheitliche Vorteile. Es unterstützt die normale Funktion des Immunsystems, trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und spielt eine Rolle bei der Prävention von Anämie, indem es die normale Bildung roter Blutkörperchen fördert.

Darüber hinaus wird angenommen, dass Folat die Herzgesundheit unterstützt, indem es dazu beiträgt, den Homocysteinspiegel im Blut zu regulieren. Hohe Homocysteinspiegel werden mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Forschungsergebnisse legen nahe, dass eine ausreichende Zufuhr von Folat dazu beitragen kann, dieses Risiko zu senken.
TMG bzw. Betain kann übrigens auch ab einer Aufnahme von 1,5g dazu beitragen den Homocysteinspiegel zu senken. Trimethylglycin bzw. Betain ist in mit ca. 1,0g pro 500g in roter Beete vorhanden.

Die Rolle von Folat geht über die physische Gesundheit hinaus und erstreckt sich auch auf die psychische Gesundheit. Es gibt Hinweise darauf, dass ein angemessener Folatspiegel mit einem geringeren Risiko für bestimmte psychische Erkrankungen, einschließlich Depressionen, assoziiert ist. Dies könnte teilweise auf die Rolle von Folat im Neurotransmitterstoffwechsel und seiner Fähigkeit, die Stimmung zu regulieren, zurückzuführen sein.

Insgesamt ist die Aufnahme von Lebensmitteln, die reich an Folat sind, ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung. Dunkelgrünes Blattgemüse und bestimmte Samen bieten eine reichhaltige Quelle für Folat sowie für andere essentielle Mikronährstoffe, die zur Erhaltung der Gesundheit und Prävention von Krankheiten beitragen.

Gewürze; Orientalische, Indische und Mediterrane

Viele Gewürze haben gesundheitsförderliche und entzündungshemmende und womöglich sogar antikarzinogene Eigenschaften und sind sehr reich an Polyphenolen.
Während die entzündungshemmenden und gesundheitsförderlichen Eigenschaften von vielen Gewürzen als sehr gesichert gilt, sind die langfristigen antikarzinogenen Eingenschaften bei Menschen lediglich in 2 Übersichtsarbeiten untersucht worden, in denen man sich den Bevölkerungsschnitt von Ländern angesehen hat, wo bestimmte Gewürze viel konsumiert werden. Hier wurde speziell untersucht warum bei einem so hohen Zuckerkonsum keine höhere Krebsrate existiert (ja, hier gibt es einen Zusammenhang! Zuckerverzicht bringt allen etwas ;-))

Hier wurde auf bestimmte Gewürze auf Polyphenole hin untersucht und analysiert und die Schlussfolgerung war da, das die niedrige Krebsrate in diesen Ländern auf den Konsum von bestimmten Gewürzen zurückzuführen sei. Es handelt sich hierbei allerdings lediglich um Übersichtsarbeiten und genaue Untersuchungen zu einzelnen Polyphenolen fehlen. Unter der Annahme das dies wirklich auf die Polyphenole in den Gewürzen zurückzuführen ist, gilt aber ganz besonders eines: Nämlich das es bitte zu beachten gilt das die antikarzinogenen Eigenschaften statistischer Natur sind. Sie heilen keinen Krebs und verändern nicht dein persönliches Krebsrisiko, aber wenn 10.000 Menschen bestimmte Gewürze gehäuft konsumieren, könnte dies dazu führen das die Krebsrate ein bisschen geringer wird. Eine Aussage über DEINE Gesundheit ist damit absolut nicht möglich. Das ist das Problem mit Statistik im generellen.

Es gibt zwar Studien zu den antikarzinogenen Eigenschaften von Gewürzen die inVitro (also in Petrischalen) durchgeführt worden sind, aber diese Studien können nicht auf Menschen übertragen werden. Als Beispiel: Wenn eine 100%ige Salzsäurelösung Krebszellen in Petrischalen zerstört, weil diese einfach "aufgelöst" werden, dann kann man allenfalls behaupten das Salzsäure zellzersetztend ist.

Speziell mediterrane Gewürze wie Rosmarin sind übrigens reich an Senfölgycosiden, die sich ebenfalls als gesundheitsförderlich erwiesen haben (siehe Kreuzblütler/Kohlgemüse).

Hafer enthält beta-Glycane

Beta-Glycane sind gesunde Ballaststoffe die den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit senken können. Dies darf sogar als Healthclaim formuliert werden. In Studien sind allerdings Menschen mit einer normalen westlichen Ernährung für die Untersuchung herangezogen worden. Es gibt keine Aussage über Menschen, die sich generell ballaststoffreich ernähren. Es ist daher anzuraten grundsätzlich viele verdaubare Ballaststoffe zu sich zu nehmen, was in Form von frischem Hafer, frischem Gemüse und frischen Zutaten sein sollte.

Ingwer

Ingwer, eine der vielseitigsten und gesündesten Wurzeln, nimmt in der ernährungswissenschaftlichen Forschung einen besonderen Stellenwert ein. Diese Wurzel ist bekannt für ihre schleimlösenden Eigenschaften, die vor allem in der kalten Jahreszeit von Vorteil sein können. Doch der wahre Schatz des Ingwers liegt in seinen Scharfstoffen, insbesondere im Gingerol. Diese bioaktiven Komponenten sind es, die Ingwer seine charakteristische Schärfe verleihen und gleichzeitig eine Fülle von gesundheitsfördernden Effekten mit sich bringen.

Die Wissenschaft hinter Gingerol

Das Hauptmerkmal von Gingerol, dem aktiven Scharfstoff in Ingwer, ist seine potenziell antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Forschungen deuten darauf hin, dass Gingerol in der Lage ist, den oxidativen Stress im Körper zu reduzieren und Entzündungsprozesse zu modulieren. Eine spezifische Studie hat sogar einen lebensverlängernden Effekt von Gingerol A hervorgehoben, obwohl dieser Befund noch durch weitere Forschung untermauert werden muss, um seine Validität und Anwendbarkeit in der Ernährungswissenschaft vollständig zu verstehen.

  • Schleimlösende Wirkung: Ingwer wird traditionell zur Linderung von Erkältungssymptomen eingesetzt, wobei seine Fähigkeit, den Schleim zu lösen, besonders geschätzt wird.
  • Antioxidative Eigenschaften: Gingerol und andere Scharfstoffe im Ingwer besitzen starke antioxidative Eigenschaften, die den Körper vor freien Radikalen schützen können.
  • Entzündungshemmend: Die entzündungshemmende Wirkung von Ingwer macht ihn zu einem natürlichen Mittel bei der Behandlung von chronischen Entzündungen und Schmerzen.

Die Integration von Ingwer in die tägliche Ernährung kann somit einen positiven Beitrag zur Förderung der allgemeinen Gesundheit und Langlebigkeit leisten. Die kontinuierliche Forschung in diesem Bereich ist entscheidend, um die spezifischen Mechanismen und das volle Potenzial von Ingwer und seinen Inhaltsstoffen zu entschlüsseln.

Kakao

Reines Kakaopulver wie zB. Backkakao ist ein echtes Kraftpaket der Natur, das weit mehr zu bieten hat, als nur die Grundlage für Schokolade zu sein. Seine zahlreichen gesundheitlichen Vorteile machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil einer bewussten Ernährung. Ein besonders bemerkenswertes Merkmale von Kakaopulver ist sein hoher Gehalt an wertvollen Nährstoffen und Antioxidantien und Flavonolen (Teil der Polyphenole). Diese wirken zusammen, um das Wohlbefinden zu fördern und Krankheiten vorzubeugen.

Insbesondere ist Kakaopulver reich an Magnesium, einem Mineral, das essentiell für die Herzgesundheit und die Muskelfunktion ist. Es hilft bei der Entspannung von Muskeln und Nerven, was nicht nur körperliches Wohlbefinden, sondern auch mentalen Frieden fördert. Zusätzlich enthält Kakaopulver eine beeindruckende Menge an Eisen, was zur Prävention von Anämie beiträgt, sowie an Kalzium für starke Knochen und Zähne.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Kakaopulver sind die Flavonoide, starke Pflanzenstoffe mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Diese Substanzen schützen die Zellen vor Schäden durch freie Radikale, stärken das Immunsystem und können sogar helfen, chronischen Krankheiten wie Herzerkrankungen und Diabetes entgegenzuwirken.

Besonders hervorzuheben ist eine Studie aus dem Jahr 2020, die aufzeigt, dass der Konsum von Kakaopulver positive Auswirkungen auf die kognitive Funktion haben kann. Es wurde festgestellt, dass Kakaopulver die Hirndurchblutung fördert, was eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Gehirnfunktion und der kognitiven Leistungsfähigkeit spielt. Diese verbesserte Durchblutung unterstützt die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Gehirns, was zu einer Verbesserung der Gedächtnisleistung, der Aufmerksamkeit und der Problemlösungsfähigkeiten führen kann.

Darüber hinaus stimuliert Kakaopulver die Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin im Gehirn, was zu einer natürlichen Stimmungsaufhellung und einem Gefühl von Glück und Zufriedenheit führt. Diese neurochemischen Effekte können helfen, Stress abzubauen und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern.

Zusammenfassend bietet Kakaopulver eine beeindruckende Palette an gesundheitlichen Vorteilen. Von der Unterstützung der Herz- und Gehirngesundheit bis hin zur Verbesserung der Stimmung und der kognitiven Funktionen – der Konsum von Kakaopulver ist ein einfacher Schritt, um die körperliche und geistige Gesundheit zu fördern. Gleichzeitig bietet er die Möglichkeit, den luxuriösen, tiefen Geschmack von unverarbeitetem Kakao zu genießen, was ihn zu einer wertvollen und genussvollen Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung macht.

Kalium

Dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl oder Rauke oder Früchte wie Aprikosen oder Mangos enthalten viel Kalium, wovon die meisten Menschen häufig nicht genug zu sich nehmen.
Kalium sorgt dafür den Blutdruck auf einem gesunden Maß zu halten. Was häufig als Wert wie 120/80 (DIA/SYS) gilt hierzulande als normal. Wir gehen jedoch davon aus das ein gesunder Blutdruck weit darunter liegt und unsere Erfahrung hat gezeigt, das ein Blutdruck von 100/60 bei gesunden Menschen erreicht werden kann, wenn man sich gesund (also vor allem kaliumreich und salzarm ernährt.)
In Deutschland wird eine tägliche Kaliumzufuhr von 4g von der DGE empfohlen. In England werden 4,7g empfohlen. Sofern man Kalium aus Nahrungsmitteln bezieht, gibt es praktisch keine Obergrenze für gesunde Menschen. Teile unseres Teams kommen nur durch ihre Ernährung auf ein tägliche Kaliumzufuhr von 6-7g. Was auf eine stark gemüselastige Ernährung zurückzuführen ist.

Kreuzblütler / Kohlgemüse / Kappes

Kreuzblütler, auch bekannt als Brassica-Gemüse oder Kohlgemüse, umfassen eine Vielzahl von Pflanzenarten, die zur Familie der Brassicaceae gehören. Zu dieser Gruppe zählen unter anderem Brokkoli, Blumenkohl, Kohl, Rosenkohl, Rucola und Grünkohl. Diese Gemüsesorten sind nicht nur für ihre kulinarische Vielseitigkeit bekannt, sondern auch für ihre zahlreichen gesundheitlichen Vorteile, die auf ihre einzigartigen bioaktiven Verbindungen zurückzuführen sind.

Eines der charakteristischen Merkmale der Kreuzblütler ist ihr hoher Gehalt an Glucosinolaten, schwefelhaltigen Verbindungen, die diesen Gemüsesorten ihren charakteristischen scharfen oder bitteren Geschmack verleihen. Beim Zerkleinern oder Kauen der Pflanzenzellen werden die Glucosinolate durch das Enzym Myrosinase in eine Reihe von Abbauprodukten umgewandelt, darunter Isothiocyanate und Indole, die für ihre potenziellen krebspräventiven Eigenschaften untersucht werden.

Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass Isothiocyanate, insbesondere Sulforaphan – ein Abbauprodukt des in Brokkoli vorkommenden Glucoraphanins – antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen haben können. Diese Verbindungen fördern die Aktivierung von Phasen-II-Entgiftungsenzymen, die an der Neutralisierung und Ausscheidung von Karzinogenen beteiligt sind. Es wird angenommen, dass dieser Mechanismus dazu beiträgt, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu reduzieren, indem er die DNA vor Schäden schützt und die Zellproliferation reguliert.

Die Uni-Heidelberg hat in einer Studie an Krebspatienten Kreuzblütler bzw. vor allem Brokkolisprossen eingesetzt und sich die 2-Jahres Überlebenszeit dieser PatientInnen angesehen. Das Ergebnis war verblüffend: In der "Suplphoraphan-Gruppe" überlebten fast alle PatientInnen 2 Jahre und viele noch 1 weiteres Jahr bis die Studie zu Ende war. In der Placebogruppe war dies nicht der Fall. Die meisten PatientInnen überlebten hier keine 2 Jahre. (Die Studie ist im bei den Patienten-Informationen der Uniklinik populärwissenschaftlich aufbereitet worden)

Indole, eine andere Klasse von Abbauprodukten der Glucosinolate, insbesondere Indol-3-Carbinol und sein Metabolit Diindolylmethan, die in hohen Konzentrationen in Kreuzblütlern vorkommen, wurden ebenfalls hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Hormonregulation und das Krebsrisiko untersucht. Diese Verbindungen zeigen eine modulierende Wirkung auf Östrogenmetaboliten, was für die Prävention von hormonabhängigen Krebsarten wie Brust- und Prostatakrebs von Bedeutung sein könnte.

Zusätzlich zu ihren potenziellen krebspräventiven Eigenschaften sind Kreuzblütler reich an Vitaminen (wie Vitamin C, E und K) und Mineralstoffen (einschließlich Kalium, Kalzium und Selen), Ballaststoffen sowie anderen Antioxidantien, die eine breite Palette von gesundheitlichen Vorteilen bieten. Diese Nährstoffe tragen zur Unterstützung des Immunsystems, zur Förderung der Herzgesundheit, zur Verbesserung der Verdauung und zur Vorbeugung chronischer Krankheiten bei.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kreuzblütler eine wichtige Rolle in einer ausgewogenen Ernährung spielen und durch ihre einzigartigen bioaktiven Verbindungen und Nährstoffprofile potenzielle gesundheitsfördernde Effekte bieten. Dennoch ist weitere Forschung notwendig, um die Mechanismen und optimalen Verzehrmengen dieser Gemüsesorten für die maximale gesundheitliche Wirkung vollständig zu verstehen.

Randnotiz: Natürlich wurden sofort Nahrungsergänzungsmittel mit Sulphoraphan auf den Markt geschmissen. In Studien schnitten diese jedoch häufig schlechter ab als eine kreuzblütlerlastige Ernährung. Zwar lässt sich nicht abschließend klären woran dies liegt, jedoch ist dies einer der Gründe warum wir derzeit noch kein Nahrungsergänzungsmittel mit Sulphoraphan anbieten.
Wir raten eindringlich eine optimierte Ernährung zu konzipieren. Dies bringt uns kein Geld, aber jedem Menschen Gesundheit für wenig Geld!

Leinöl

Verwende am besten täglich Leinöl in geringen Mengen. Es enthält ALA, also die Alpha-Liponsäure, was eine vegane Omega3-Fettsäure ist. Diese ist zwar kein vollständiger Ersatz für EPA oder DHA, aber der Alpha-Liponsäure werden viele gesunde Eigenschaften zugeschrieben. Es ist wichtig ausreichend ALA zu sich zu nehmen, aber eine hohe Dosierung durch NEM scheint allerdings nach bisherigem Kenntnisstand keine Vorteile zu bieten, weshalb wir sie nicht als Nahrungsergänzungsmittel anbieten.

Nüsse

Nüsse sind ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie reich an verschiedenen Nährstoffen sind, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten. Sie enthalten hohe Mengen an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, die zur Senkung des Risikos von Herzkrankheiten beitragen können, indem sie Entzündungen reduzieren und den Cholesterinspiegel verbessern. Nüsse sind auch eine hervorragende Quelle für pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine (wie Vitamin E und B-Vitamine), Mineralstoffe (einschließlich Magnesium, Zink, Eisen und Kalzium) und Antioxidantien.

Der Verzehr von Nüssen kann helfen, das Risiko von chronischen Krankheiten zu senken, die Gewichtskontrolle unterstützen und zur Gesundheit des Verdauungssystems beitragen. Die enthaltenen Antioxidantien, wie z.B. Flavonoide und Resveratrol, können oxidative Schäden an den Zellen reduzieren und so vor verschiedenen Krankheiten schützen. Darüber hinaus zeigen Studien, dass regelmäßiger Nusskonsum mit einer längeren Lebensdauer und einer geringeren Rate an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und bestimmten Krebsarten assoziiert ist.

Neuere Ergebnisse deuten sogar darauf hin das Walnüsse einen besonders positiven Effekt auf die Länge der Telomere haben können, des weiteren haben Walnüsse das ausgewogenste Verhältnis an Omega3/6 und den BCAA bei allen Nüssen.

Trotz ihres hohen Kalorien- und Fettgehalts haben Untersuchungen gezeigt, dass Nüsse nicht unbedingt zu Gewichtszunahme führen, teilweise aufgrund ihrer sättigenden Eigenschaften. Es ist jedoch wichtig, Nüsse in Maßen zu genießen und auf gesalzene oder gezuckerte Varianten zu verzichten, um den vollen Nutzen dieser nährstoffreichen Lebensmittel zu genießen.

Wir empfehlen täglich 10-30g Walnüsse und 10-30g Mandeln zu genießen.

Salz

Wir empfehlen eine tägliche Salzeinnahme von 0,9g/Tag (Gesamtmenge, nicht zugesetztes). Dies ist etwa der Salzgehalt den wir Menschen die allermeiste Zeit unserer Geschichte zu uns genommen haben, was wir anhand von Knochenanalysen von Urmenschen herausgefunden haben. In der westlichen Gesellschaft werden häufig 6-8g Salz/Tag konsumiert. Die DGE empfiehlt ebenfalls auf die Salzeinnahme zu achten, aber rät lediglich auf unter 4g zu kommen.
0,9g empfehlen wir deshalb, weil dieser Wert in seinen Auswirkungen auf Blutdruck und Gesundheit scheinbar am besten ist.

Vollkornprodukte; brauner Reis, Dinkel/Roggen-Vollkorn oder Hafer etc

Vollkornprodukte enthalten noch alle Ballaststoffe und machen länger Satt. Des weiteren enthalten sie zusätzlich alle Vitamine und Mineralstoffe, wie sie die Pflanzen auf natürliche Art udn Weise bereitstellen. Dies unterstützt durch die Ballaststoffe das gesunde Darm-Mikrobiom und verhindert die Ausbreitung eines ungesunden proinflammatorischen Darm-Mikrobioms.
Vollkornprodukte sollten Weißmehlprodukten immer vorgezogen werden. Funfact: Gemüse ist vom Ballaststoffgehalt her nichts anderes, hat jedoch weit mehr Nährstoffe als Kornprodukte und Gräser.
Weizenvollkorn ist das ungesündeste Vollkornprodukt was es gibt, weil Weizen eine Hochzüchtung des Dinkel ist und weniger Nährstoffe, weniger Ballaststoffe aber weit viel mehr Stärke im Mehlkörper (dem Fruchtkörper des Weizens).
Der Mehlkörper macht bei Weizen sogar mehr als 3/4 des gesamten Korns aus.

Speziell bei Roggen ist darauf zu achten das Sauerteig für die Zubereitung benutzt wird. Dieser macht den Roggen bekömmlicher und zersetzt die Phytinsäure.
Phytinsäure lässt sich auf verschiedene Wege neutrlaisieren. Das einfachste ist kochen oder einweichen in warmen Wasser.

Was macht Phytinsäure ungesund?

Diskutiert werden sowohl positive wie auch negative Eigenschaften, die nicht abschließend geklärt sind. Erst einmal ist Phytinsäure antinutriv, dh. sie entzieht dem Körper Vitamine und Mineralstoffe indem sie sich an diese bindet. Allerdings werden auch antioxydative eigenschaften wie auch antikarzinogene Eigenschaften oder Schutz gegen Nierensteine diskutiert. Möglicherweise ist eine Nullfizierung der Phytinaufnahme nicht notwendig und es reicht eine Reduktion des Phytins in Vollkornprdukten - alternativ einfach mehr Gemüse statt Kornprodukte essen. :-)
Vollkornprodukte sind übrigens nicht die einzigen Lebensmittel mit Phytinsäure. Sie ist auch in geringen Mengen in Nüssen oder Hülsenfrüchten vorhanden.

Weizenkeime

Enthalten viele wichtige Nährstoffe und ist das Lebensmittel mit dem höchsten Spermidingehalt. Vollkornprodukte enthalten übrigens auch Spermidin, wenn auch in geringeren Mengen als Weizenkeime.

Ernährung, keine Nahrungsergänzungsmittel!

Noch einmal betont: Wir beziehen uns mit allen Aussagen auf eine gesunde Ernährung, nicht auf Supplemente.
Manche Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln werben damit, das eine gesunde Ernährung ohne Supplemente nicht möglich wäre. Diese Aussagen sind grob falsch. Eine gesunde Ernährung ist einfach und äußerst lecker!
Wir wollen hiermit jeder interessierten Person das Handwerkszeug an die Hand geben, eine selbstbestimmte gute Ernährung zu konzipieren. Uns liegt eure Gesundheit im Herzen!